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und fröhlich weiter mit Zensur

Das Gericht urteilte: Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB ist jeder einzelne Link im Sinne der Conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte verantwortlich, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind.

Heißt übersetzt: Setze einen Link auf eine Seite, die auf eine Seite verweist, auf der illegale Informationen (schon dieser Begriff ist köstlich) zu finden sind, und Dein Haus kann durchsucht werden, Du kannst ins Gefängnis gehen und Du ziehst keine 4000 Euro ein.
Da ich nicht ins Gefängnis gehen will, kann ich hier keine Quellenangabe angeben und auch nicht auf den Urheber verlinken. Ich weiß ja nicht, auf was heise noch so verlinkt. Vielleicht irgendwelche Hentai-Comics oder Plattencover, die durch den inzwischen aufgeweichten Pornografie-Begriff direktemang zum Kindesmissbrauch führen. Oder Berichte von Jugendlichen, die über das Handy Nacktfotos von sich verschicken und jetzt wegen Verbreitung von Kinderpornografie angezeigt sind.

Passend dazu erwartet die Pornoindustrie einen Umsatzanstieg, wenn erst Mal die ganzen bösen Filesharer im Knast sind, bzw. ihre IP-Adressen gesperrt werden.

Dann ist ja klar, wer hinter allem steckt: Minister, die sich ihre legal erworbenen Pornofilme durch Spesenabrechnung vom Steuerzahler bezahlen lassen wollen und sich ärgern, an das tolle Material nicht über p. bay gelangt zu sein.

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Datum: 2009-05-15 23:55